THOMAS  SYS  TECH  GmbH

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Projektanfrage

Löschwasserbarrieren

Schadensereignisse aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass trotz hoher Sicherheitsstandards Störfälle nicht ausgeschlossen werden können. Um Schäden begrenzen zu können, sind Maßnahmen zur Löschwasserrückhaltung von hoher Bedeutung.

Durch gezielte Forschung entwickelte die THOMAS SYS TECH GmbH Löschwasserbarrieren, die zum schnellen Verschließen und Absperren von Gebäudeöffnungen sowie Wanddurchbrüchen geeignet sind. Im Falle eines Brand- oder Havariefalls verhindern sie das unkontrollierte Austreten von wassergefährdenden Stoffen in die Umgebung.

Folgende Löschwasserbarriere – Typen können wir Ihnen dafür anbieten:

Pro automatische Anlage müssen folgende Anschlüsse bauseits zur Verfügung gestellt werden:
– Stromanschluß 230 V / 16 A
– Ansteuerung von einer Sprinkler- oder Brandmeldeanlage (durch potentialfreien Schaltkontakt / Koppler)
Bei vollautomatischen Anlagen (ohne manueller Rückstellung) muss zusätzlich zur Verfügung gestellt werden:
– Druckluftanschluss R1/2″ IG mit Absperrventil / Kugelhahn

Was sind Löschwasserbarrieren?

Löschwasserbarrieren sind sicherheitstechnische Anlagen in Gebäuden, die nach Brandfällen oder bei Havarien das unkontrollierte Abfließen von kontaminiertem Löschwasser in die nahe Umgebung zuverlässig verhindern. Sperren und Barrieren riegeln dabei zielgerichtet und schnell Gebäudeöffnungen wie Türen und Tore nach innen wie außen ab. So bleibt die Flüssigkeit bis zu einer bestimmten Höhe im Inneren des Gebäudes. Je nach Wunsch des Architekten, Bauherren oder Gebäudebetreibers kommen automatische oder manuelle Löschwasserbarrieren zum Einsatz.

Welche Gründe für den Einsatz von Löschwasserbarrieren gibt es?

Umweltschutz: Der wichtigste Grund für den Einsatz von Löschwasserbarrieren

Zum Schutz von Mensch und Umwelt wurde mit der Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie (LöRüRi) eine Verordnung eingeführt. Diese soll die Vergiftung oder Verschmutzung von Gewässern in der Nähe von Gebäuden verhindern, wenn in den Anlagen und Betrieben zum einen mit wassergefährdeten Stoffen gearbeitet wird, oder zum anderen im Brandfall umweltgefährdende Stoffe entstehen können. Die LöRüRi ist mittlerweile Bestandteil der Bauordnung aller Bundesländer in Deutschland.

Auslöser für diese Verordnung sind mehrere schwere Umweltunfälle, wie der Großbrand beim Chemiekonzern Sandoz in Basel. Das kontaminierte Löschwasser führte nach Austritt zu einem großen Fischsterben in den umliegenden Gewässern, besonders dem Rhein.

Welche Arten von Löschwasserbarrieren bietet die Thomas SYS TECH GmbH an?

Das Produktportfolio der THOMAS SYS TECH GmbH im Bereich Löschwasserbarrieren umfasst folgende vier Hauptgruppen:

  1. Automatische Löschwasserbarrieren: Bei diesen Löschwasserbarrieren funktioniert die Entriegelung im Störfall, sowie die Rückstellung automatisiert.
  2. Automatische Löschwasserbarrieren mit manueller Rückstellung: Im Störfall erfolgt die Entriegelung automatisiert, die Rückstellung dagegen von Hand. Diese Barrieren werden auch als halbautomatische Löschwasserbarrieren bezeichnet.
  3. Manuelle Löschwasserbarrieren: Bei dieser Gruppe von Löschwasserbarrieren erfolgt sowohl die Entriegelung als auch die Rückstellung von Hand.
  4. Mobile Löschwasserbarrieren: Die mobilen Löschwasserbarrieren werden in der Nähe des Einsatzortes gelagert und im Störfall von Hand in die dafür vorgesehenen Halterungen gesteckt und verspannt.

Die Löschwasserbarrieren bringen Schutz und Sicherheit für Anlagen und Betriebe. Die unterschiedlichen Typen können vor und in Beton- oder Stahlaufkantungen und auch in die Laibung von Toren wie Türen eingebaut werden. Dabei erfüllen Sie die vier wichtigen Anforderungen

  • der Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie (LÖRÜRL-national)
  • der regionalen Brandschutzbehörden
  • der Anlagenverordnung (VAwS-national)
  • aller bekannten Bestimmungen der EU-Mitgliedstaaten

Ergänzend zum Portfolio der Löschwasserbarrieren bietet die THOMAS SYS TECH GmbH Wandöffnungs-, Rohr- und Gullyabdichtungen, aber auch Gefahrstoffbarrieren. Letzte kommen zum Einsatz sobald Anlagen und Betriebe brennbare Flüssigkeiten lagern.

Wie werden Löschwasserbarrieren installiert?

Die Planung und Montage von Löschwasserbarrieren

Löschwasserbarrieren können bereits bei der Planung eines Neubaus als Sicherheitslösung angedacht werden, sie können aber auch nachträglich in bereits bestehende Gebäude integriert werden. Dabei gilt es folgende Punkte zu beachten:

  1. Menge des Löschwassers

Bevor eine Löschwasserbarriere installiert wird, gilt es zu klären, wie viel Löschwasser im Störungsfall aufgehalten werden muss. Dies kann in der LöRüRi nachgelesen werden. Ebenfalls bedacht werden muss, dass dieses kontaminierte Wasser auch abgepumpt werden muss. Eine entsprechend hohe Anzahl an leistungsstarken Pumpen sollte vor Ort gelagert werden.

  1. Einschnitte in den Flucht- und Rettungsplan

Werden Gebäudeöffnung wie Türen oder Tore im Falle eines Störfalls abgeriegelt, ändern sich die Flucht- und Rettungswege. Das trifft insbesondere dann zu, wenn Altbauten nachträglich mit Löschwasserbarrieren ausgerüstet werden. Der vorher existierende Fluchtweg kann so unter Umständen versperrt sein – ein neuer Plan ist deswegen dringend notwendig.

  1. Versiegelung der Flächen

Der Austritt von kontaminiertem Wasser wird nicht nur durch die Löschwasserbarrieren verhindert: Auch Wände und Böden müssen soweit versiegelt sein, dass die Flüssigkeiten nicht nach außen dringen können. Sonst nützt auch die beste Löschwasserbarriere nicht, wenn beispielsweise das Mauerwerk so porös ist, dass das Wasser ungehindert nach außen dringen kann.

  1. Vorhandene Anschlüsse für bestimmte Löschwasserbarrieren

Je nach Art der Löschwasserbarriere müssen bestimmte Anschlüsse vor Ort installiert werden: Eine automatische Anlage braucht beispielsweise einen Stromanschluss mit 230 Volt bzw. 16 Ampere. Sie bedarf ebenso einer Ansteuerung von einer Sprinkler- oder Brandmeldeanlage durch potentialfreien Schaltkontakt. Vollautomatische Anlagen benötigen einen Druckluftanschluss R1/2 ″ IG mit Absperrventil bzw. Kugelhahn. Bei Fragen zu den Anschlüssen helfen unsere Techniker und Ingenieure gern weiter.

Was zeichnet die Löschwasserbarrieren der THOMAS SYS TECH GmbH besonders aus?

Von der Entwicklung, über die Fertigung bis zur Installation – bei der THOMAS SYS TECH GmbH werden innovative, qualitativ hochwertige und zertifizierte Löschwasserbarrieren entwickelt, produziert und montiert. Wir beraten und betreuen unsere Kunden ab der ersten Anfrage bis zur letzten Wartung durch unser eigenes und geschultes Personal.

Darum sollten Sie sich für eine Löschwasserbarriere der THOMAS SYS TECH GmbH entscheiden!

  1. Wir setzten innovative Maßstäbe.
  2. Wir sind der einzige Herstelle von Löschwasserbarrieren, der durch den VdS zertifiziert und gelistet ist.
  3. Wir bieten alle Services inklusive Montage und Wartung aus einer Hand.
  4. Wir bieten auch individuelle Lösungen für die speziellen Anforderungen unserer Kunden.

 

Haben Sie weitere Fragen zu unseren Löschwasserbarrieren oder Beratungsbedarf, kontaktieren Sie uns gern. Gemeinsam finden wir Ihre Lösung.